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Kirchenasyl im Stephansstift: Schutz und Hilfe auf der Flucht

  • Menschenwürde schützen
  • Ziel: sichere Aufenthaltsperspektive und erleichterter Start in ein neues Leben in Deutschland

Wenn die Zuflucht in einer Kirche die letzte Option ist: Ihre Hilfe für den Schutz von Menschen auf der Flucht

In einer Welt voller Herausforderungen ist es von entscheidender Bedeutung, die Menschenwürde zu schützen. Dies ist das Herzstück unserer diakonischen Arbeit. Besonders engagiert sich die Stiftsgemeinde im Stephansstift für geflüchtete Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen. Dieses Engagement basiert auf der Freiwilligkeit unserer Gemeindemitglieder und der Großzügigkeit von Spenderinnen und Spendern wie Ihnen.

Seit 2015 gewährt die Stiftsgemeinde im Stephansstift in Hannover Kirchenasyl, um Menschen in größter Not zu unterstützen. Viele, die zu uns kommen, haben eine lange und traumatisierende Fluchtgeschichte hinter sich. 

In vielen Einrichtungen der Dachstiftung Diakonie unterstützen wir die Menschen, die ihre Heimat als Flüchtlinge verlassen mussten. Mit dem Kirchenasyl helfen wir in Ausnahmesituationen, wenn den Geflüchteten bei Abschiebung Gewalt oder Diskriminierung droht. Wir sind froh, dass wir mit der Stiftsgemeinde, ihren Freiwilligen und vielen Spenderinnen und Spendern auch diese Möglichkeit des Schutzes haben. Unser Ziel ist eine sichere Aufenthaltsperspektive und der erleichterte Start in ein neues Leben in Deutschland.

Wir laden Sie ein, mit Ihrer Spende zu helfen, damit wir geflüchteten Menschen Schutz und Perspektive geben können. Ihre Unterstützung macht einen großen Unterschied. Sie schenkt Hoffnung und Sicherheit.

Für Sie da

Anna Lautenbach

Spenden

Telefon: 0511 5353-281

anna.lautenbach@dachstiftung-diakonie.de

Bildergalerie

Nura und ihre Mutter Esma (Namen geändert), sind aus Syrien nach Schweden geflohen. Dort durften sie weder die Sprache lernen noch arbeiten und sahen sich der drohenden Abschiebung ausgesetzt. In ihrer Verzweiflung kamen sie nach Deutschland und fanden zunächst in einer Flüchtlingsunterkunft Zuflucht. Doch ihr Asylantrag wurde auch hier abgelehnt und ihnen drohte die Abschiebung über Schweden nach Syrien – zurück in ein zerstörtes Land ohne Sicherheit.In ihrer Not blieb ihnen nur das Kirchenasyl. Pastor Sven Quittkat erinnert sich: „Eines Tages standen die beiden bei mir vor der Tür. Wir hatten eigentlich keinen Platz in den geeigneten Gemeinderäumen und mussten sie abweisen. Aber als sich auch keine andere Kirchengemeinde fand, organisierten wir eine Notunterkunft in unmittelbarer Nähe der Kirche. Nura und Esma waren die ersten Frauen, die wir im Kirchenasyl vor der Abschiebung schützen konnten.“ Inzwischen wird ihr Asylantrag in Deutschland bearbeitet. Beide haben schnell Deutsch gelernt und suchen eine Arbeitsstelle. Nura, die in Syrien Informatik studierte, hofft auf eine Anstellung im IT-Bereich, während Esma in der Pflege arbeiten möchte.
Sven Quittkat leitet die Theologische Unternehmensentwicklung der Dachstiftung Diakonie. Als Pastor der Stiftsgemeinde koordiniert er das Kirchenasyl. Hier ist er im Gespräch mit zwei jungen Männern, die im Kirchenasyl untergebracht sind. „Das Schicksal der Menschen, die um unsere Hilfe bitten, berührt uns sehr. Wir sind froh, dass bei denen, die wir im Kirchenasyl aufgenommen haben, immer eine neue Prüfung des Asylantrages möglich wurde. Bis jetzt haben alle danach ein Bleiberecht ausgesprochen bekommen.“

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