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News vom Diakonie-Kolleg Wolfsburg

Besuch einer Wanderausstellung

„Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben“

Mit drei Klassen aus der Ausbildung zur Sozialassistent*in bzw. zur Erzieher*in ist das Diakonie-Kolleg ins Wolfsburger Rathaus gegangen, um sich eine Wanderausstellung zum Thema Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus anzuschauen. Sie wurden von Viktoria, einer Schülerin und Dimitri, einer Präventionslehrkraft geführt, damit die häufig vergessenen Geschichten von jungen Menschen in Jugendkonzentrationslagern erzählt werden können.

 

Paola, die nicht in Deutschland aufgewachsen ist, schreibt dazu:

„Der Besuch der Ausstellung „Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben“ in der Bürgerhalle des Rathauses Wolfsburg erinnerte uns an ein Teil der deutschen Geschichte.

Die Verfolgung von Kindern und Jugendlichen, die nicht die nationalsozialistische Ideologie teilten und die Verschleppung dieser Minderjährigen in Konzentrationslager nach Moringen und in die Uckermark, fügte den Betroffenen sehr viel Leid und Schmerz zu. Ich kannte die Geschichte von Deutschland durch die Bücher und Filme lernen und für mich ist sie nicht nur schmerzhaft, sondern auch sehr Interessant. Es ist wichtig zu erkennen, wie falsche Ideologien Menschen bewegen und großen Schaden verursachen können.

 

 „Ein Volk, das sich seiner Geschichte nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie erneut durchleben zu müssen“ –Jorge Augustin Nicolas Ruiz de Santayana-

 

Durch die Geschichte kann man ein Volk kennenlernen. Dieser Hintergrund erlaubt uns, die Traditionen, die Gewohnheiten und das Verhalten der Menschen besser zu verstehen.

Heutzutage sind Themen wie Rassismus, Diskrimination und Nationalismus immer noch in vielen Orten dieses Planeten vorhanden, deswegen sehe ich als sehr wichtig, dass man sich mit diesen Themen auseinandersetzt, damit solche Vorfälle nicht wieder passieren.“

 

Aus den schriftlichen Kommentaren der Klassen:

„Ich wusste nicht, dass man schon wegen unliebsamen Kommentaren als Jugendlicher ins Konzentrationslager (KZ) kam.“

„Ich wünsche mir, dass die Menschen mehr aus der Geschichte lernen.“

„Wir dürfen nie aufhören, alleine zu denken!“

 

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