Rund 8.000 Menschen demonstrierten am 10. Juni in Hannover bei der ver.di-Demo zur Gesundheitsminister:innen-Tagung für Schutz, Pflege und Teilhabe. Das Diakonische Werk in Niedersachsen schloss sich der Protestaktion an. Auch viele Mitarbeitende der Dachstiftung Diakonie gingen auf die Straße – aus Pflege, Sozialarbeit und Verwaltung.
Die Botschaft war klar: Kürzungen treffen die Schwächsten. Das ist nicht hinnehmbar.
In Redebeiträgen und Gesprächen benannten die Teilnehmenden, wen Einsparungen bei Gesundheit, Pflege und Sozialleistungen am härtesten treffen: junge Menschen, Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige.
Nächste Kundgebung am 24. Juni
Die Proteste gehen weiter. Das Bündnis „Starker Sozialstaat" ruft für den 24. Juni 2026 zur Kundgebung vor dem Niedersächsischen Landtag in Hannover auf. Bundesweit stehen Kürzungen von 8,6 Milliarden Euro im Raum – mit besonders harten Folgen für die Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe.
Treffpunkt: 12:00 Uhr vor dem Landtag.
Die Dachstiftung Diakonie unterstützt diesen Protest und ruft dazu auf, Solidarität sichtbar zu machen.
