Die Dachstiftung Diakonie entstand 2011 durch die Zusammenführung der Diakonischen Heime Kästorf und des Stephansstifts Hannover. Beide Einrichtungen können auf eine fast 150-jährige Geschichte zurückblicken.
Damit dieser Zusammenschluss möglich wurde, wurden die beiden Gründungseinrichtungen in Förderstiftungen umgewandelt. Später kamen zwei weitere Förderstiftungen hinzu: die Evangelische Stiftung Clus und die Stiftung Wohnen und Beraten.
Die Förderstiftungen haben die Aufgabe, die operative Arbeit der zugehörigen Gesellschaften finanziell und ideell zu fördern und zu unterstützen. Außerdem werden in den Förderstiftungen die Liegenschaften verwaltet. Die eigentliche Arbeit in den verschiedenen Bereichen wird von gemeinnützigen GmbHs übernommen.
Die Förderstiftung Diakonie Kästorf begleitet und unterstützt die Gesellschaften, die aus dem Verein Diakonische Heime Kästorf e.V. entstanden sind und heute in der Dachstiftung Diakonie zusammenarbeiten.
Die Wurzeln der Diakonischen Heime Kästorf reichen bis ins Jahr 1883 zurück. Damals wurde die Einrichtung unter dem Namen „Arbeiterkolonie Kästorf“ gegründet, um wohnungslose Männer mit Wohn- und Arbeitshilfen zu unterstützen. Im Laufe der Jahre wurden die Angebote stetig erweitert: Heute reicht das Hilfespektrum von Angeboten für wohnungslose Menschen über Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien bis hin zu Hilfe für Menschen mit seelischen Erkrankungen, Geflüchtete sowie Qualifizierungs- und Ausbildungsplätze.
2011 wurde aus dem Verein Diakonische Heime Kästorf e.V., gemeinsam mit dem Stephansstift Hannover, die Dachstiftung Diakonie gegründet. In diesem Zuge wurde der Verein in die Förderstiftung Diakonie Kästorf überführt.
Stiftung Diakonie Kästorf
Hauptstr. 51
38518 Gifhorn
Stiftungsvorstand: Hans-Peter Daub, Dr. Jens Rannenberg
Förderzweck: ideelle und materielle Förderung und Pflege der Jugend- und Altenhilfe, der Wohlfahrtspflege, der Erziehung und Bildung für diakonische und sonstige kirchliche und/oder soziale Berufe, die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO, sowie die Förderung kirchlicher Zwecke.
Empfänger: Stiftung Diakonie Kästorf (SDK)
IBAN: DE18 2695 1311 0011 0332 22
BIC: NOLADE 21 GFW
Bank: Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg
Hier finden Sie die Satzung und den Freistellungsbescheid der Stiftung Diakonie Kästorf zum Download.
Die Förderstiftung Stephansstift unterstützt heute die in der Dachstiftung Diakonie verbundenen Gesellschaften, die ihren Ursprung im Stephansstift in Hannover haben.
Das Stephansstift wurde 1869 vom „Evangelischen Verein zu Hannover“ gegründet. Ziel war es, eine „Brüderanstalt“ ins Leben zu rufen, in der Männer (Brüder) für den Dienst der christlichen Nächstenliebe ausgebildet werden. Pastor Julius Freytag begann damals gemeinsam mit sechs Helfern, die diakonische Arbeit zu gestalten. Mit der Zeit entstanden auf dem Stephansstiftsgelände in Hannover und in ganz Niedersachsen Altenheime, Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen und verschiedenste Betriebe.
Die Ausbildung für soziale und diakonische Berufe ist bis heute ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Sie wird mittlerweile in den Diakonie-Kollegs fortgeführt.
2011 schlossen sich das Stephansstift und die Diakonischen Heime Kästorf e. V. zur Dachstiftung Diakonie zusammen. Im Zuge dieser Neustrukturierung wurde das Stephansstift in eine reine Förderstiftung umgewandelt.
Ein besonderes Ereignis ist das jährliche Stiftungsfest, das immer an Himmelfahrt in Hannover-Kleefeld gefeiert wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzufeiern!
Stephansstift
Hauptstraße 51
38518 Gifhorn
Stiftungsvorstand: Hans-Peter Daub, Dr. Jens Rannenberg
Förderzweck: ideelle und materielle Förderung und Pflege der Jugend- und Altenhilfe, der Wohlfahrtspflege, der Erziehung und Bildung für diakonische und sonstige kirchliche und/oder soziale Berufe, die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO, sowie die Förderung kirchlicher Zwecke.
Empfänger: Stephansstift
IBAN: DE94 5206 0410 0700 6006 01
BIC: GENODEF1EK1
Bank: Evangelische Bank eG
Hier finden Sie die Satzung und den Freistellungsbescheid der Stiftung Stephansstift zum Download.
Die Stiftung Wohnen und Beraten setzt sich dafür ein, Hilfeangebote für wohnungslose und notleidende Menschen zu fördern.
Gegründet wurde die Stiftung im Jahr 1876 als „Herberge zur Heimat“ in Braunschweig. Damals engagierten sich Bürgerinnen und Bürger der Stadt aus christlicher Verantwortung, um Menschen in Armut, sozialer Ausgrenzung und ohne festen Wohnsitz zu unterstützen. Aus dieser einfachen Herberge entwickelte sich im Laufe der Zeit ein modernes Sozialunternehmen mit vielfältigen Hilfsangeboten und rund 100 Mitarbeitenden.
Heute bietet die Stiftung Unterstützung in allen Landkreisen und kreisfreien Städten des ehemaligen Regierungsbezirks Braunschweig an.
Seit 1990 ist die Stiftung strukturell mit den Diakonischen Heimen Kästorf verbunden und zählt zur Unternehmensgruppe der Dachstiftung Diakonie.
Das operative Geschäft übernimmt seit 2009 die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH mit Sitz in Braunschweig. Sie verantwortet alle Angebote der Wohnungslosenhilfe in der Region und tritt dabei auch im Namen der Stiftung auf.
Stiftung Wohnen und Beraten
Hauptstr. 51
38518 Gifhorn
Stiftungsvorstand: Hans-Peter Daub, Dr. Jens Rannenberg
Förderzweck: ideelle und materielle Förderung und Pflege der Jugend- und Altenhilfe, der Wohlfahrtspflege, der Erziehung und Bildung für diakonische und sonstige kirchliche und/oder soziale Berufe, die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO, sowie die Förderung kirchlicher Zwecke.
Empfänger: Stiftung Wohnen und Beraten
IBAN: DE88 2695 1311 0161 1761 28
BIC: NOLADE 21 GFW
Bank: Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg
Hier finden Sie die Satzung und den Freistellungsbescheid der Stiftung Wohnen und Beraten zum Download.
Die Ursprünge der Clus reichen über 500 Jahre zurück. Ursprünglich als Nonnenkloster gegründet, wurde sie 1573 von Herzogin Sophie, Tochter des polnischen Königs Sigismund, in ein „Armen- und Altersheim“ – die Fürstliche Clus – umgewandelt. Bereits 1523 wurde zudem die „Ratsclus“ als Armenhaus der Stadt Schöningen erwähnt.
Als das ursprüngliche Gebäude unbewohnbar wurde, stifteten Adlige ein neues Armenhaus – das noch heute bestehende Fachwerkhaus. Im Jahr 1954 wurde die Stiftung Fürstliche Cammer Clus in die „Altenheimstiftung Clus“ umbenannt. Die „Alte Clus“ ist das Stammhaus der heutigen Stiftung und wurde bis 1983 als Altenheim betrieben.
1966 wurde direkt neben der „Alten Clus“ ein neues Alten- und Pflegeheim eröffnet. 1997 erfolgte eine umfassende Sanierung des Gebäudes, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Seither sorgen beispielsweise ein offenes Eingangsfoyer, ein Veranstaltungssaal, ein Andachtsraum und gemütliche Sitzgelegenheiten im ganzen Haus für eine einladende Atmosphäre. Heute bietet das Alten- und Pflegeheim 122 Menschen ein Zuhause.
Durch ihre lange Geschichte besteht eine enge Verbindung zur Stadt Schöningen und zur Clus-Kirchengemeinde, die lebendig gepflegt wird.
Im Jahr 2017 hat die Stiftung den Betrieb des Pflegeheims in die Betriebsgesellschaft Clus gGmbH ausgegliedert und ist zugleich Teil des Verbunds der Dachstiftung Diakonie geworden.
Evangelische Stiftung Clus
Hauptstr. 51
38518 Gifhorn
Stiftungsvorstand: Hans-Peter Daub, Dr. Jens Rannenberg
Förderzweck: ideelle und materielle Förderung und Pflege der Jugend- und Altenhilfe, der Wohlfahrtspflege, der Erziehung und Bildung für diakonische und sonstige kirchliche und/oder soziale Berufe, die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO, sowie die Förderung kirchlicher Zwecke.
Hier finden Sie die Satzung und den Freistellungsbescheid der Evangelischen Stiftung Clus zum Download.
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Empfänger: Dachstiftung Diakonie (DD)
IBAN: DE37 2695 1311 0161 3951 99
BIC: NOLADE 21 GFW
Bank: Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg
Empfänger: Stephansstift
IBAN: DE94 5206 0410 0700 6006 01
BIC: GENODEF1EK1
Bank: Evangelische Bank eG
Empfänger: Stiftung Diakonie Kästorf (SDK)
IBAN: DE18 2695 1311 0011 0332 22
BIC: NOLADE 21 GFW
Bank: Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg
Empfänger: Stiftung Wohnen und Beraten
IBAN: DE88 2695 1311 0161 1761 28
BIC: NOLADE 21 GFW
Bank: Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg
Mit Ihrer Spende haben Sie im letzten Jahr ganz konkret Gutes getan.
In unserem kleinen Dankeschön-Bericht 2025 stellen wir Ihnen stellvertretend eine Auswahl dessen vor, was Sie damit für Menschen bewirken konnten.
Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen.
Lesen Sie mehr über die uns anvertrauten Menschen und die vielfältigen Projekte, die erst dank Spenden möglich wurden. Mit dem Magazin bedanken wir uns bei den Menschen, die unsere Arbeit unterstützen und uns Vertrauen schenken.


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