Mit viel Dankbarkeit und Humor haben die elf Absolventinnen und Absolventen des „Logopädiekurses 23“ am Freitag ihr Staatsexamen in ihrer Schule in der Waterloostraße in Hildesheim gefeiert. Bei selbstgetexteten Liedern, Bilderschauen und Reden wurde viel gelacht und es floss auch manche Träne der Rührung und des Abschiedsschmerzes.
Auch der Nachfolgekurs der dreijährigen Ausbildung brachte sich mit einem „Examenslied“ ein. Die drei Absolvent:innen Kristina Privalov, Kristian Bruns und Leon Bannasch würdigten jede einzelne der sechs Lehrerinnen mit persönlichen Worten über ihre besonderen Gaben. Schulleiterin Sandra Peitzmeier erinnerte daran, dass sich die Gruppe erst finden musste und sich durch Ausdauer und Leistung auszeichnet. In Zukunft würden mehr als Noten aber die Persönlichkeiten zählen, die mit Patient:innen Therapie-Erfolge bei ihrem Sprechen feiern können. „Auch die Lehrerinnen haben durch Sie in den drei Jahren lernen dürfen“. Gerade auch Konflikte brächten Menschen voran. „Sie können auf sich stolz sein“, so Peitzmeier abschließend.
Besonders viel Spaß hatten die knapp 50 Gäste der Examensfeier bei einem Quiz, wo mit Kinderbildern die aktuellen Lehrerinnen und Honorarlehrkräfte geraten werden mussten. Dann mussten die Lehrerinnen ihre Absolventinnen auf deren Kinderbildern erraten. Zum Schluss gab es noch einen „Logo-Lümmel-Rap“, vorgetragen von Vivian Melania Jahn, Juliane Rahn und Kristian Bruns, den Leon Bannasch komponiert hatte. Außerdem schlossen am Freitag ihre Logopädie-Ausbildung ab: Erik Bollin, Maxima Brock, Amelie Funfke, Charlie Linse, Hannah Maschke, Juliane Rahn und Maike Wüstefeld.
Für den neuen Ausbildungsgang ab 1. Oktober sind noch einige Restplätze frei.
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