Markt der Möglichkeiten im Diakonie-Kolleg Wolfenbüttel
Detektivarbeit für Vorschulkinder, ein DIY-Hochbeet und ein reizreduzierter Raum für Jugendliche – diese und weitere Projektideen stellten Schüler:innen des Diakonie-Kollegs Wolfenbüttel am 4. Juni beim alljährlichen „Markt der Möglichkeiten“ vor. Insgesamt 13 Stände zu verschiedenen Projekten im Bereich Sozialpädagogik gab es zu bestaunen.
Zur Begrüßung lobte Schulleiter Jan-Hendrik Prüße die innovativen Ideen und die Leidenschaft der Schüler:innen, die sich in ihren Projekten widerspiegelt. Der Blick in die Aula bestätigte Jan-Hendrik Prüßes Worte: „Unsere Schule ist ein offener Lernort, der Ideen fördert und Begegnungen schafft.“ Interessierte fanden sich an den Ständen ein und tauschten sich zu den Ideen aus. Über das gesamte Schuljahr wurden verschiedene Projektideen nicht nur entwickelt und mit Kooperationspartner:innen besprochen, sondern erstmalig auch in der Gesamtheit umgesetzt, so Fachbereichsleiterin Anne-Katrin Spohr.
Mitschüler:innen, Lehrkräfte, Kooperationspartner:innen sowie zwei Klassen der Carl-Gotthard-Langhans-Schule nutzten die Chance, die Projekte kennenzulernen, mit den Schüler:innen ins Gespräch zu kommen und die ein oder andere Aktion direkt selbst auszuprobieren. Von Masken basteln über Butter aus Sahne schütteln, Partyplanung in 30 Sekunden bis hin zu Fahndungsfotos vor stilechter Kulisse hatten sich die Schüler:innen ein buntes Programm einfallen lassen. An jedem Stand gab es eine andere Mitmach-Aktion, die das jeweilige Projekt erlebbar machte.
Zeitgleich fand in den Nebenräumen eine Jobmesse statt, bei der sich potenzielle Arbeitgeber:innen aus der Region vorstellten und Einblicke ins Berufsleben teilten. Neben Propsteiverbänden, der Lebenshilfe Helmstedt-Wolfenbüttel, dem DRK und verschiedenen Kitas stellte sich auch die AWOcademy vor. Hier kamen die Schüler:innen mit zwei Vertreterinnen in den Austausch, teilten ihre Erfahrungen und nutzten die Gelegenheit für ein Glitzer-Tattoo.
„Wir freuen uns, wenn wir nächstes Jahr in den Bewerbungen ein paar Gesichter von heute wiedersehen“, resümierten die beiden Vertreterinnen der AWOcademy. Auch an den anderen Ständen herrschte reges Interesse der Schüler:innen, wie zum Beispiel am Stand der Venito, die über Jobmöglichkeiten in Jugendhilfe-Einrichtungen der Dachstiftung Diakonie informierten.
Wer zwischen den Eindrücken aus Projektarbeit und beruflichen Perspektiven eine kleine Pause brauchte, der konnte sich am Buffet mit kleinen Snacks und Getränken stärken und in Ruhe mit den Anwesenden austauschen.
