Kontrast einstellen
Schriftgröße auswählen
Zum Bereich in Leichter Sprache Leichte Sprache

Unser Auftrag: Nächstenliebe leben –


Unsere Haltung: engagiert und diakonisch –


Unsere Stärke: gemeinsam handeln

Diakonie-Kolleg Wolfsburg

Abschluss mit Symbolen und Schlager

46 frischgebackene Erzieher:innen und 71 sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten aus sechs Klassen wurden am Mittwoch, dem 1. Juli, in der Bonhoeffer‑Kirche in Wolfsburg‑Westhagen mit Zeugnissen verabschiedet. Die nunmehr ehemaligen Schülerinnen und Schüler boten neben Dankesreden mit Bilderschauen und einem umgetexteten Schlager den insgesamt etwa 250 Familienangehörigen, Lehrkräften, Mentor:innen, Absolvent:innen sowie anderen Schüler:innen beste und emotionsreiche Unterhaltung. Die gegenwärtige Klasse SPA 25VZ parodierte zudem Lehrkräfte, was naturgemäß mit viel Gelächter quittiert wurde.

Schulleiter Daniel Kreßner begrüßte besonders ehemalige Absolvent:innen, die nun als Praxis‑Mentor:innen in den Kinder‑ und Jugendeinrichtungen wieder mit im Raum waren.

Pastorin und Lehrerin Kerstin Drömann sowie Lehrer Gerhard Schulte‑Werning tauschten Fußball‑Sammelbildchen und zeigten anschließend ein hüfthohes „Sammelalbum des Lebens“, das im Kunstunterricht entstanden war. Darin fand sich unter anderem eine Karte mit „Stärken stärken – Schwächen schwächen“ als pädagogisches Programm sowie die biografische Sammelkarte von Schulte‑Werning mit Beginn in seiner Schulzeit. Drömanns Lieblingssammelkarte ist die „Wunderbar‑gemacht‑Karte“, die aus einem Spiegel bestand.

Die Lehrerinnen Annique Lauber und Jana Diener überreichten ihrer Klasse der sozialpädagogischen Assistentinnen und Assistenten VZ 24 einen Schlüssel. Mit Blick auf die Prüfungen meinte Lauber: „Wichtig ist, den Mut zu haben, neue Türen zu öffnen. Die gelernten Kompetenzen tragt ihr wie einen Schlüsselbund bei euch.“

Die Lehrerinnen Insa Ubben und Jana Diener nutzten das Bild des Kompasses für ihre SPA 25 A: „Er nimmt uns den Weg nicht ab und zeigt keine Abkürzungen, aber er gibt Orientierung“, so Ubben. „Mit dem Motto ‚Eigenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein‘ habt ihr einen inneren Kompass und die feste Überzeugung, dass jedes Kind Wertschätzung verdient.“ In ihrer Rückblick‑Bilderschau schrieb die Klasse: „Wir hatten eine richtig gute Zeit.“

Lehrerin Victoria Seiler beschrieb den Werdegang ihrer SPA 25 C in der einjährigen Ausbildung als Wellenfahrt – anfangs still, zuletzt mit großen Wellen durch Examen, Prüfungen und Leistungsnachweise. „Ihr seid nicht über Bord gegangen, habt gelernt zu steuern, trotz Gegenwind“, so Lehrerin Dana Malinowski. „Heute stehen wir am Strand und können sagen: Ihr habt es geschafft.“ Schülerinnen verglichen ihre Entwicklung mit der eines Kindes, wie sie es aus der Kita kennen: anfangs neugierig, dann die berühmte Trotzphase, schließlich die Entdeckerphase.

Lehrerin Nicole Schubert attestierte ihrer diskussionsfreudigen SPA 25 D eine Aktivitätenplanung „außerhalb der Komfortzone“ und zuletzt eine eigene, professionelle Haltung. Die Klasse dankte mit einem bekannten, umgetexteten Schlager: „SPA, all der Stoff in einem Jahr, gnadenlos war die Zeit und kein Weg war uns zu weit. Doch jetzt sind wir fertig, tausend Glücksgefühle – und es ging so rasend schnell vorbei.“ Tosender Beifall.

Bei den beiden Erzieher:innen‑Klassen bescheinigte Lehrerin Victoria Seiler ihrer FSB 23 B eine hohe Individualität. Lehrerin Mirja Warsen‑Schlieker meinte: „Einer war nicht wie der andere.“ Jeder brachte eine eigene Geschichte mit. „Darum geht es heute in der Sozialpädagogik: den Blick für die Einzigartigkeit im Menschen.“

Lehrerin Ella Schliefkowitz fand ihre FSP 23 A immer besonders aufgeregt. Aber es zeigte sich: „Ihr könnt Herausforderungen meistern“ – zum Beispiel den Wintermarkt. Die nunmehr frischgebackene Erzieherin Laura Germer meinte lapidar: „Wir waren nicht immer einfach, aber immer lustig.“

Einige sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten wollen nun im Beruf arbeiten, andere möchten noch die Erzieherausbildung am Diakonie‑Kolleg anschließen. Passende, tiefgründige Lieder trug Musikerin Lea Morris in der zweieinhalbstündigen Feierstunde vor.

Im Bild:
Klasse SPA 25A mit Zeugnissen 
Foto: Gunnar Schulz-Achelis

Gruppenfoto: rund 20 Personen in festlicher Kleidung vor einer Kirchenwand mit Kreuz, viele halten Urkunden und einzelne Rosen — feierliche Abschluss‑Szene.

Datenschutz-Einstellungen

Cookie Einstellungen
Diese Website verwendet Cookies die die Ihnen Services ermöglichen, die von externen Anbietern angeboten werden, wie z.B. YouTube oder Google Maps. Rechtsgrundlage ist hier Art. 6 DSGVO (1) a.

Sie können hier der anonymisierten Erfassung Ihres Nutzerverhaltens durch MATOMO widersprechen. Zu diesem Zweck speichern wir einen Cookie auf Ihrem Computer, um diese Entscheidung auch bei späteren Besuche zu respektieren.

Bitte beachten Sie, dass abhängig Ihrer Einstellungen einige Funktionen ggf. nicht zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Matomo-Einstellungen

Achtung: Beim Widerspruch des Trackings wird ein Matomo Deaktivierungs-Cookie gesetzt, der sich Ihren Widerspruch merkt.