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Vielfalt entdecken: Digitale Rundgänge durch Kästorf und Hannover

Eine Runde Stephansstift

Auf dem Gelände des Stephansstiftes gibt es viel zu entdecken: Sie sind hier an einem historischen Ort, an dem seit über 150 Jahren neben der Bildungsarbeit soziale Arbeit geleistet wird.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und viel Freude bei Ihrem digitalen Spaziergang!

Lageplan

Lageplan des Stephansstifts in Hannover mit nummerierten Gebäuden

Haupthaus und Lemmermannhaus – wo alles begann

Bildung von Anfang an: Das Stephansstift begann 1869 seine Arbeit als Ausbildungsstätte für Diakone zunächst in einer Wohnung in der hannoverschen Innenstadt.

Hier auf dem Gelände im Stadtteil Kleefeld wurde die Ausbildung im 1872 errichteten Haupthaus fortgesetzt. Heute befinden sich in dem Gebäude Verwaltungsbüros der Dachstiftung Diakonie,
zu der auch das Stephansstift mit dem Zentrum für Erwachsenenbildung gehört.

Wenn Sie Ihren Blick nach links richten, entdecken Sie das Lemmermannhaus, das erste Pflegeheim des Stephansstiftes. Heute befinden sich dort seniorengerechte Wohnungen.

Rotes Ziegelgebäude des Stephansstiftes mit Eingang und Schaukasten

Das Lehrlingsheim – Kinder, Jugend und Familien im Zentrum

Im Lehrlingsheim wurden früher schulentlassene Jungen betreut, die in den Handwerksbetrieben des Stephansstiftes, aber auch außerhalb des Stifts, eine Lehre absolvierten. Im Lehrlingsheim, auch „alte Lady“ genannt, findet sich heute die Verwaltung der Jugendhilfe, der Kindertagesstätten und die Hauswirtschaftsabteilung des Berufsbildungszentrums.

Weiter links haben rund 30 Jugendliche ihr Zuhause in den Wohngruppen der Jugendhilfe.

Lehrlingsheim des Stephansstifts neben Ziegen des NaTiMe

Altes Brüderhaus

In seinen Anfangsjahren entwickelte sich das Stephansstift rasant. Das Haupthaus bot nicht mehr genügend Platz für die auszubildenden Diakone.

Neben vielen anderen Gebäuden wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auch das Brüderhaus errichtet, in dem angehende Diakone wohnten und unterrichtet wurden.

Heute beherbergt es die Verwaltung des Zentrums für Erwachsenenbildung, dessen Speisesäle, einige Seminarräume und Gästezimmer. Angrenzend finden Sie den Festsaal, der für besondere und große Veranstaltungen genutzt wird.

Backsteingebäude des Stephansstiftes mit Wegweiser zu Brüderhaus und Festsaal

Knabenhof

Bis Anfang der Achtzigerjahre des 20. Jahrhunderts wurden in den Jugendhilfeeinrichtungen des Stephansstiftes ausschließlich Jungen betreut.
Daher leitet sich die Bezeichnung „Knabenhof“ für das Häuserensemble ab, das wie ein kleines Dorf anmutet.

Auch heute leben hier junge Menschen in Wohngruppen oder werden in pädagogischen Tagesgruppen betreut.

Straßenansicht mit roten Backsteinhäusern auf dem Stephansstift

Die Stiftskirche – Ort der Besinnung

Den erkennbaren Mittelpunkt des Stiftsgeländes bildet der 41 Meter hohe Turm der neugotischen Kirche aus dem Jahr 1895. Sie gehört zu den sechs hannoverschen Kirchen, die an der Wende zum20. Jahrhundert durch den Architekten Eberhard Hillebrand entworfen und gebaut wurden.

Die Kanzel mit den Porträts von vier Gründungspersönlichkeiten der Diakonie wurde von dem Leipziger Künstler Michael Triegel gestaltet.
Die farbigen Fenster im Altarraum zeigen links den barmherzigen Samariter und rechts Stephanus, den ersten Diakon der Urchristengemeinde.

Kirche des Stephansstifts mit spitzem Turm und blauem Himmel

Freytaghaus – Pflege im Grünen

Zur ursprünglichen Diakonen-Ausbildung im Stephansstift gehörte von Anbeginn neben der Jugendhilfe auch die Pflege alter Menschen. Aus den sogenannten „Siechenhäusern“
entwickelten sich moderne Alten- und Pflegeheime. Das Freytaghaus ist mit 95 Pflegeplätzen das größte Heim im Stephansstift. Benannt wurde es nach dem ersten Vorsteher des Stephansstiftes, Pastor Julius Freytag (1835-1926).

Backsteinbogen mit Relief einer knieenden Figur und Schriftzug STEPHANUS DIACONUS

Ludolf-Wilhelm-Fricke-Schule

Bildung wird im Stephansstift großgeschrieben: Die Ludolf-Wilhelm-Fricke-Schule hat sich von der Heimschule zu einer Förderschule entwickelt, die Kinder und Jugendliche aus der ganzen
Region Hannover in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung unterstützt.

Angrenzend an die Schule sehen Sie das ehemalige Hauptgebäude des Knabenhofes, in dem sich die Schulverwaltung sowie Einrichtungen der Jugendhilfe befinden.

Backsteingebäude des Stephansstiftes mit dekorierten Fenstern und Eingang

Stephansruh und Marianne-Werner-Haus

Auf der östlichen Seite des Stephansstiftes liegen die Alten- und Pflegeheime Stephansruh und das Marianne- Werner-Haus.

Zwischen der Eilenriede und dem Hermann-Löns-Park gelegen, bieten sich lange Spaziergänge in den umliegenden Grünanlagen an.

Eingang des Marianne-Werner-Hauses mit Hinweisschild und Tipp zur Eilenriede

Blick über die Staße: Das Diakonie-Kolleg und das Berufsbildungszentrum

Unübersehbar leuchten auf der nördlichen Seite der Kirchröder Straße die Farben des Diakonie-Kollegs Hannover. Hier werden Fachkräfte für Sozial- und Gesundheitsberufe ausgebildet und an der Fachoberschule – Schwerpunkt Sozialpädagogik – kann die allgemeine Fachhochschulreife erworben werden. 

Das Diakonie-Kolleg teilt sich das Gelände mit dem Stephansstift Berufsbildungszentrum (BBZ). Es bietet jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen Hilfe zur beruflichen Orientierung und Unterstützung in außerbetrieblichen Ausbildungen.

Rotes Gebäude mit buntem Mosaik und farbigen Sitzblöcken

Für Sie da:

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Unternehmenskommunikation | FundraisingReent Stade
Hauptstr. 5138518 Gifhorn
Fax: 0511 5353-242

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