Standorte und Angebote

Mind the gap – Zwischenräume

Poesie und Achtsamkeit des „Dazwischen Seins“

Wenn wir mit der Londoner Underground fahren, werden wir jedes Mal beim Ein- oder Aussteigen darauf hingewiesen, den Übergang von festem Boden auf fahrbaren Grund, oder umgekehrt, achtsam zu gestalten. "Schnittstelle" bezeichnet einen Zwischenbereich, wir können ihn als Trennendes oder Verbindendes wahrnehmen, je nach Blickwinkel. Überall, wo Austausch stattfindet, gibt es Schnittstellen. In den Zwischenräumen geschieht Wesentliches, Geheimnisvolles, Rätselhaftes. Wir gehen auf die Suche nach Zwischenräumen in unserem (Berufs-) Alltag und unseren Erfahrungen damit. Uns interessiert das Dazwischen von "Mensch und Mensch", von "Mensch und Natur" und auch von "Mensch und Maschine".

Das, was dazwischen liegt und kaum aussagbar ist und doch mitschwingt, verweist auf eine Wirklichkeit, die mehr und anderes bereithält, als nur das vermeintlich Feste und Starre, das Objektive, Quantifizierbare, Kalkulierbare.
Dort, wo Grenzen zu Brücken und Trennung zu Verbindung verschmilzt, wird Neues vollzogen. Interdisziplinäres Denken und Forschen zielt auf Zwischenräume.

Der Mensch: Zwischen Himmel und Erde. Zwischenräume und Übergänge achtsam gestalten.

"Das Leben liegt in den Zwischenräumen jeder lebendigen Zelle (…) verborgen".
(A. N. Whitehead 1861-1947, Prozess und Realität, britischer Philosoph und Mathematiker)

Bitte mitbringen: Schreibstift und Papier, Buntstifte
VA Nr.:
20175
Leitung:
Sabine Fischer-Ward
Päd. Verantwortung:
Simone Truderung
Verwaltung:
# Monika Pook
Tel.:0511 5353-609
Email:seminare@zeb.stephansstift.de
Beginn:
20.11.2020, 11:00-18:00 Uhr
Ende:
21.11.2020, 09:00-16:00 Uhr
Kostenbeitrag:
74,50 € Ü/V/DZ + 145,- € Seminargebühr
Bildungsprogramm 2020
Jede Spende hilft! Spenden
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr zum Datenschutz erfahren
OK