Standorte und Angebote

Kurzzeitpflege

Manchmal ist die Versorgung eines pflegebedürftigen Menschen zu Hause besonders schwierig und belastend, zum Beispiel wenn sich der Gesundheitszustand vorübergehend verschlechtert oder es zu einer Krisensituation kommt. Auch in der Übergangsphase nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer Reha-Maßnahme ist die Pflege im häuslichen Bereich oft mit Schwierigkeiten verbunden und kann nicht ausreichend gewährleistet werden. In diesen Fällen ist die zeitliche begrenzte Versorgung in einer Pflegeeinrichtung eine gute Lösung.

Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf acht Wochen pro Kalenderjahr beschränkt. Die Pflegekasse übernimmt, bei einem bestehenden Pflegegrad zwischen 2 und 5, die pflegebedingten Aufwendungen einschließlich der Aufwendungen für die Betreuung sowie für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege, bis zu einem Gesamtbetrag von 1.612 Euro im Kalenderjahr. Der Leistungsbetrag kann um bis zu 1.612 Euro aus noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der sogenannten Verhinderungspflege (nach § 39 SGB XI Absatz 1 Satz 3) auf insgesamt bis zu 3.224 Euro im Kalenderjahr erhöht werden. Während des Zeitraumes der Kurzzeitpflege zahlt die Pflegekasse Pflegegeld in Höhe von 50 Prozent des zuletzt bezogenen Pflegegeldes.
Hinweis: Die als „Hotelkosten“ bezeichneten Leistungen – Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten – müssen vom Bewohner bzw. von der Bewohnerin übernommen werden. Es ist im Einzelfall mit der Pflegekasse zu klären, in welcher Höhe eine Übernahme der Kosten im Rahmen des einheitlichen Entlastungsbetrages möglich ist.

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