Standorte und Angebote

von links: Eckart Schulte (Diakonische Jugend- und Familienhilfe Kästorf), Monika Schmidt (Engagement-Zentrum der Volksbank BraWo), Thomas Fast (Volksbank BraWo), Jens Rannenberg (Dachstiftung Diakonie), Janine Waeke (Diakonische Jugend- und Familienhilfe Kästorf) und Tobias Heilmann, Landrat des Landkreises Gifhorn.
von links: Eckart Schulte (Diakonische Jugend- und Familienhilfe Kästorf), Monika Schmidt (Engagement-Zentrum der Volksbank BraWo), Thomas Fast (Volksbank BraWo), Jens Rannenberg (Dachstiftung Diakonie), Janine Waeke (Diakonische Jugend- und Familienhilfe Kästorf) und Tobias Heilmann, Landrat des Landkreises Gifhorn.

Mehr als eine Million Euro für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Ein Scheck in der fantastischen Höhe von 1.004.127 Euro wurde gestern auf dem Gelände der Jugend- und Familienhilfe in Kästorf für die psychosoziale Betreuung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen übergeben.

Konzipiert und umgesetzt wird das Hilfsprogramm mit dem Namen „GifHelp“ vom Landkreis Gifhorn und Eckart Schulte, Regionalleiter in der Diakonischen Jugend- und Familienhilfe Kästorf (DJFK), sowie weiteren Kolleg:innen aus der DJFK.

Vorstand Dr. Jens Rannenberg betonte die Wichtigkeit des Projekts und kündigte an: „Wir werden das Konzept in den nächsten Wochen entwickeln“ und wies gleichzeitig darauf hin, wie zentral es sei, die Arbeit mit Flüchtlingen zu erweitern. Vor allem mit dem Fokus auf zugewanderte Kinder und Jugendliche seien alle gefordert, „stabile Strukturen möglich zu machen“. 

Kern des Projekts ist es, den "Kindern und Jugendlichen einen sicheren Ort bereitzustellen, der ihnen attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten bietet", fasste Eckart Schulte zusammen. Insgesamt besteht es aus drei wesentlichen Bausteinen. Mit der psychosozialen Betreuung soll den Minderjährigen die Möglichkeit gegeben werden, im Landkreis überhaupt gedanklich anzukommen und somit das "Erden" ermöglicht werden. Das könne bereits dazu beitragen, die Traumata etwas zu überwinden. "In begleiteten Aktivitäten, wie etwa Musik und Kunstprojekten, können sich sich die jungen Menschen ausdrücken und so damit beginnen, das Erlebte zu verarbeiten", ergänzte er.    

GifHelp wendet sich an Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien und an alleinreisende Minderjährige, die in den Flüchtlingsunterkünften in Kästorf, Brome, Clausmoorhof und Ehra-Lessien und an anderen Orten im Landkreis untergekommen sind. GifHelp bezieht nicht nur Familien aus der Ukraine, sondern auch Kinder und Jugendliche aus allen anderen Nationalitäten ein. Die Angebote sollen an die Aufnahmestellen angedockt werden, aber auch die Menschen, die dezentral untergebracht sind, berücksichtigen.

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