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Tierische Unterstützung in der Stephansstift Förderschule

Geduld, Zutraulichkeit und Nervenstärke – Eigenschaften wie diese zeichnen Porky aus. Und sie sind überaus wichtig, denn als Therapiepferd für Schulkinder muss er ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen haben. Mitte Januar ist Porky ins „Grüne Klassenzimmer“ der Ludolf-Wilhelm-Fricke-Schule eingezogen, nachdem er von Schulleiter Daniel König auf Herz und Nieren geprüft worden ist. „Porky ist das perfekte Anfängerpferd: treu, unerschrocken und verzeihend. Ideal für unsere Schülerinnen und Schüler, die anfangs noch etwas unsicher im Umgang sind“, erzählt der Schulleiter begeistert.

Das Grüne Klassenzimmer ist ein idyllischer Bauernhof in Stedum-Bekum in der Gemeinde Hohenhameln, der einen alternativen Lernort der Ludolf-Wilhelm-Fricke-Schule (LWF-Schule) darstellt. Ihren Hauptsitz hat die Förderschule mit dem Schwerpunkt sozialer und emotionaler Entwicklung in Hannover-Kleefeld auf dem Gelände des Stephansstifts – für die Schülerinnen und Schüler ist der Bauernhof damit ein guter Ausgleich zum Alltag in der Großstadt. 
Porky ist ein 11-jähriger, kinderlieber Appalouser-Wallach, der nun in den Klassenverband integriert und zukünftig von den Kindern und Jugendlichen geritten wird. „Das ist eine wertvolle Erfahrung für unsere Schülerinnen und Schüler. Der Umgang mit dem freundlichen Tier gibt ihnen Selbstsicherheit und wirkt entspannend auf sie. Beim Reiten geht es viel um Vertrauen, man entwickelt eine Beziehung zu dem Pferd. Das ist für die meisten ein tolles Erlebnis – und Spaß macht das Ganze auch noch!“, schwärmt König. 
In den nächsten Monaten wird Porky den Fuchs-Wallach Peppino ablösen. Der mittlerweile 22-jährige Peppino war der LWF-Schule mehr als zwölf Jahre lang ein treuer Begleiter und hat unzähligen Kindern und Jugendlichen der Förderschule Freude bereitet. Peppino war einer der ersten „tierischen Partner“ in der Förderschule, mit dem die tiergestützte Pädagogik konzeptionell verankert wurde. Mittlerweile unterstützen in der Ludolf-Wilhelm-Fricke-Schule neben Pferden auch acht Schulhunde, Bienen und fünf Hühner die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.
Mit einem rauschenden Fest soll Peppino verabschiedet werden – als Dank für die vielen glücklichen und stolzen Kinder, die mit seiner Hilfe große Schritte in der Entwicklung gemacht haben. In diesem Rahmen soll dann auch Porky offiziell begrüßt werden, der damit als Therapiepferd in die „Hufstapfen“ seines Vorgängers tritt.
Das Kollegium der LWF-Schule möchte mit dem Fest aber auch seinen menschlichen Wegbegleitern danken, die mit finanziellen Mitteln die Arbeit mit Tieren erst möglich machen.
 

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