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Diakonie-Heim am Jödebrunnen erhält Architekturpreis

Das Gebäude der Wohnungslosenhilfe in der Münchstraße erhält den Peter Joseph Krahe-Preis, den Architekturpreis der Stadt Braunschweig und wird von Oberbürgermeister Ulrich Markurth gewürdigt.

Seit November 2019 bietet der Neubau des Diakonieheims am Jödebrunnen der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH (DWB) Wohnungslosen ein Zuhause. Das neue Gebäude hat nun den Braunschweiger Peter Joseph Krahe-Preis erhalten. Ein Heim für Wohnungslose und ein Architekturpreis passen auf den ersten Blick nicht zusammen. Doch das neue Gebäude der DWB an der Münchenstraße 11 in Braunschweig überzeugte die Jury insbesondere durch die übersichtliche Gestaltung im Inneren. Der einladende Neubau mit Appartements und Mietwohnungen – alle ausgestattet mit einem Balkon in Holzfarbenoptik, eigener Küchenzeile, Naßzelle und 25 Quadratmetern Wohnfläche – wurde nun mit dem Peter Joseph Krahe-Preis 2020 ausgezeichnet. Mit diesem Preis würdigt die Stadt Braunschweig hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Architektur, des Ingenieurbaues oder der Garten- und Landschaftsgestaltung. Die Preisverleihung hätte eigentlich bereits 2020 stattfinden sollen, musste aufgrund der Pandemie aber verschoben werden.

„Seit Jahrzehnten ist das Diakonieheim ein reines Männerwohnheim gewesen. Wir freuen uns, dass wir mit der Eröffnung des Neubaus endlich bedarfsgerechte Hilfe anbieten können. Seit unserem Umzug können wir auch wohnungslose Frauen, Paare und Menschen mit Tieren aufnehmen“, berichtet Michael Bahn, Regionalleiter der DWB. Dies liegt an der Abkehr von Gruppenunterkünften. Alle Bewohner*innen haben im neuen Gebäude eine eigene Wohnungstür. Dr. Jens Rannenberg, Vorstand der Dachstiftung Diakonie, erläutert: „Mit Wohnheimen wie diesen wollen wir zeitgemäß auf die Bedürfnisse von Wohnungslosen reagieren. Auszeichnungen wie der Peter Joseph Krahe-Preis helfen uns, einen neuen Trend in der Wohnungslosenhilfe zu setzen.“

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